Der Donnerstag (30.07.2026) brachte gleich zwei Einsätze.
Der erste Alarm ging um 13.30 Uhr ein: Zwei deutsche Wanderer aus Dresden kamen oberhalb des Gasthofs Durster (Gemeinde Partschins) nicht mehr weiter. Dank der telefonischen Kontaktaufnahme konnte ihr Standort rasch ermittelt werden. Eine Mannschaft stieg zu den erschöpften, unter der Hitze leidenden Wanderern auf, versorgte sie und begleitete sie sicher ins Tal.
Um 14.30 Uhr folgte der nächste Alarm: Eine Klettersteiggeherin aus Bozen kam am Heini-Holzer-Klettersteig nicht mehr weiter. Sie litt unter Atemproblemen und einer Panikattacke. Ein Bergretter wurde mit dem Rettungshubschrauber Pelikan 3 zur Frau geflogen und mittels Winde abgeseilt. Nach der Erstversorgung wurde sie ausgeflogen, medizinisch untersucht und zur weiteren Abklärung ins Krankenhaus Meran gebracht.
Für diese beiden Einsätze standen insgesamt acht Bergretter rund drei Stunden im Einsatz.
Bereits am Vortag (29.07.2026) war die Bergrettung Meran zweimal gefordert. Eine Wanderin stürzte oberhalb von St. Peter bei Dorf Tirol und konnte aufgrund starker Rückenschmerzen nicht mehr weitergehen. Nach der Erstversorgung wurde sie mit der Gebirgstrage geborgen und an das Weiße Kreuz übergeben.
Am Nachmittag verletzte sich eine weitere Wanderin auf dem Almenweg zwischen der Zetn-Alm und der Mauslochalm bei einem Sturz schwer an der Hand und am Bein. Nach der medizinischen Versorgung wurde sie mit Pelikan 3 ins Krankenhaus Meran geflogen.
Auch am 28.07.2026 blieb es nicht ruhig: Drei weitere Einsätze – die Bergung eines verstorbenen Bergsteigers, die Betreuung und Rückführung übermüdeter Wanderer sowie die Abklärung eines vermeintlichen Hilferufs – forderten die Einsatzkräfte.
Alles in allem liegt eine äußerst einsatzreiche Woche hinter der Bergrettung Meran – geprägt von hochsommerlichen Temperaturen, erschöpften Wanderern und einer Vielzahl unterschiedlichster Notfälle.



