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Kurz vor 15 Uhr wurde die Meraner Bergrettung von der Landesnotrufzentrale 118 zu einem Unfall unterhalb der Naturnser Hochwart (2607m) gerufen und zwar oberhalb den so genannten Gruben auf einer Höhe von rund 2300m, wo sich die Abstiege in Richtung Vigiljoch und in Richtung Zehentalm am Naturnser Nördersberg trennen. Die 69-jährige M.L.H. aus Aschau-Chiemgau in Deutschland ist beim Abstieg von der Hochwart unglücklich zu Sturz gekommen und hat sich das rechte Sprunggelenk vermutlich gebrochen. Nach genauer Abklärung durch die Bergrettung über den Notfallort, wurde entschieden, den Rettungshubschrauber Pelikan 2 einzusetzen, da der Einsatzort viel zu weit entlegen war. Pelikan II nam in Rabland den Einsatzleiter an Bord und flog den Notfallort an. Aufgrund der präzisen Abklärung wurde dieser gleich gefunden und die Patientin konnte gleich an Bord genommen werden, da eine Landung unmittelbar daneben möglich war. Die Patientin wurde ins Meraner Krankenhaus geflogen. Der Einsatzleiter begleitete den Ehemann zu Fuß bis zur Zehentalm, wo bereits ein BRD-Mitglied mit dem Privat-Pkw wartete, um die Personen zu Tal zu bringen. Insgesamt standen 5 Bergretter rund 3 Stunden im Einsatz.
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