Pressemitteilungen
  Bergrettung Meran     Sicher am Berg     News     Notruf     Kontakt  
26.08.2010 - Kletterunfall unter Schloss Juval
26.08.2010 - Pilzesucherin in Hafling tödlich ab
25.08.2010 - Asthmaanfall am Vellauer Felsenweg
22.08.2010 - Hochgangscharte
13.08.2010 - Schulterfraktur am Tirolersteig
12.08.2010 - Hubschraubereinsatz
04.08.2010 - Drei Einsätze an einem Tag
02.08.2010 - Absturz am Meraner Höhenweg
18.07.2010 - Oberarmfraktur am Weg zur Obesellal
17.07.2010 - Belgier in der Masulschlucht
13.07.2010 - Frau von Stein am Kopf getroffen
08.07.2010 - Schwerer Sturz eines Mountainbikers
02.07.2010 - Absturz unter Giggelberg
25.6.2010 - Absturz am Naturnser Sonnenberg
23.06.2010 - Am Hirzer aus Bergnot gerettet
19.05.2010 - Unterschenkelfraktur
07.02.2010 - Lawinenabgang
23.09.2009 - Vermisstensuche und medizinischer Not
10.09.2009 - Über eigene Wanderstöcke gestolpert
02.09.2009 - Schwerer Unfall
Allgemein:
Startseite

Am Hirzer aus Bergnot gerettet

Gestern nachmittag mußte die Meraner Bergrettung zwei deutschen Bergsteigern zu Hilfe eilen, die den Abstieg vom Hirzer nicht mehr schafften. Die beiden 40 und 39-jährigen M.R. und K.R. aus Ahlen in Deutschland waren von Meran 2000 aus über den Kratzberger See auf dem europäischen Fernwanderweg E5 auf den Hirzer gestiegen und wollten dann zur Tallner Alm absteigen. Am Joch oberhalb des so genannten Sauerloches trauten sie sich wegen der Schneelage aber nicht mehrt weiter. So baten sie per Telefon die Landesnotrufzentrale 118 um Hilfe, die wiederum die Bergrettung Meran alarmierte. Drei Männer der Bergrettung stiegen unter großer Anstrengung durch den teils noch sehr tiefen Schnee von der Tallner Alm auf und begeleiteten dann die beiden wieder auf der von ihnen angelegten Spur zurück auf die Tallner Alm. Anschließend brachten sie die beiden Bergsteiger in ihr Hotel in Schenna. Der Einsatz dauerte rund 5 Stunden.
 



Bei dieser Gelegenheit warnt die Bergrettung Meran vor Touren in große Höhen, schattige Stellen und Mulden. Dort liegt auf Grund der bisher kalten Witterung noch teils sehr viel Schnee, der auch von Verwehungen stammen kann. In den wärmeren Nachmittagsstunden ist ein äußerst kräfteraubendes tiefes Einbrechen geradezu vorprogrammiert und in Steillagen muß auch mit dem Abgang von Naßschneelawinen gerechnet werden. Vor Antritt einer Tour in höhere Lagen sollte also unbedingt auch die derzeitige Schneelage mit berücksichtigt werden.