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Tödlicher Absturz |
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Zu einem tragischen Unfall ist es gestern in einem kleinen Seitental des Kalmtales im Passeier gekommen. Mehrere Geiser (Ziegenhirten) und Schäfer suchten auf den bereits tief verschneiten Hochalmen des hinteren Kalbentales, ein nach Westen ausgerichtetes Seitental im Passeier zwischen Saltaus und St. Martin, nach ihren Ziegen und Schafen, um sie heim zu treiben. Die Männer stiegen bis Luimes (1440m) auf, von wo aus jeder dann in den weitläufigen Hängen und Hochtälern nach seinen Tieren suchte, so auch der erst 43-jährige Besitzer der Liumesalm (1975m), Alois Egger, vom Innerluitbrandhof in Kuens. Wie es sich später herausstellte, war dieser aber in Richtung Schaferhütte (1693m) gegangen. Als Alois Egger bei Einbruch der Dunkelheit noch nicht zu den anderen Gaisern und Schäfern zurückgekehrt war, schlugen diese Alarm. Über die Landesnotrufzentrale 118 wurde um 19,30 Uhr die Bergrettung St. Martin im Passeier alarmiert, die mit 11 Männern ausrückte. Zusammen mit dem Augenzeugen A.E., der den Vermißten zuletzt gesehen hatte wurde noch in der Nacht mit der Suche begonnen. Eine Gruppe von Bergrettern stieg bis zur Luimesalm auf, eine andere bis zur Schaferhütte. Das Suchen war nicht besonders schwierig, mußte man doch nur den Spuren im Schnee folgen. Dennoch erforderte die Suche höchste Vorsicht, da der Untergrund oft vereist war. Genau eine dieser vereisten Stellen in der Nähe eines kleinen Baches oberhalb der Schaferhütte dürfte Alois Egger zum Verhängnis geworden sein. Laut den Spuren hatte er anscheinend auf einer Meerehöhe zwischen 1900m und 1600m mehrere Ziegen gefunden und abwärts getrieben. Dann war er aber anscheinend noch einmal aufgestiegen, vermutlich um weitere Tiere einzutreiben. Auf Grund von größeren aperen Stellen war es in der Nacht nicht mehr möglich festzustellen, wohin die Spuren führten. Schließlich mußte die Suche abgebrochen werden.
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16.11.2008 - Tödlicher Absturz beim Ziegen eintreiben Zu einem tragischen Unfall ist es gestern in einem kleinen Seitental des Kalmtales im Passeier gekommen. Mehrere Geiser (Ziegenhirten) und Schäfer suchten auf den bereits tief verschneiten Hochalmen des hinteren Kalbentales, ein nach Westen ausgerichtetes Seitental im Passeier zwischen Saltaus und St. Martin, nach ihren Ziegen und Schafen, um sie heim zu treiben. Die Männer stiegen bis Luimes (1440m) auf, von wo aus jeder dann in den weitläufigen Hängen und Hochtälern nach seinen Tieren suchte, so auch der erst 43-jährige Besitzer der Liumesalm (1975m), Alois Egger, vom Innerluitbrandhof in Kuens. Wie es sich später herausstellte, war dieser aber in Richtung Schaferhütte (1693m) gegangen. Als Alois Egger bei Einbruch der Dunkelheit noch nicht zu den anderen Gaisern und Schäfern zurückgekehrt war, schlugen diese Alarm. Über die Landesnotrufzentrale 118 wurde um 19,30 Uhr die Bergrettung St. Martin im Passeier alarmiert, die mit 11 Männern ausrückte. Zusammen mit dem Augenzeugen A.E., der den Vermißten zuletzt gesehen hatte wurde noch in der Nacht mit der Suche begonnen. Eine Gruppe von Bergrettern stieg bis zur Luimesalm auf, eine andere bis zur Schaferhütte. Das Suchen war nicht besonders schwierig, mußte man doch nur den Spuren im Schnee folgen. Dennoch erforderte die Suche höchste Vorsicht, da der Untergrund oft vereist war. Genau eine dieser vereisten Stellen in der Nähe eines kleinen Baches oberhalb der Schaferhütte dürfte Alois Egger zum Verhängnis geworden sein. Laut den Spuren hatte er anscheinend auf einer Meerehöhe zwischen 1900m und 1600m mehrere Ziegen gefunden und abwärts getrieben. Dann war er aber anscheinend noch einmal aufgestiegen, vermutlich um weitere Tiere einzutreiben. Auf Grund von größeren aperen Stellen war es in der Nacht nicht mehr möglich festzustellen, wohin die Spuren führten. Schließlich mußte die Suche abgebrochen werden. Heute um 7 Uhr früh wurde die Suche wieder aufgenommen und auch die umliegenden Rettungsstellen von St. Leonhard im Passeier, Platt und Meran alarmiert. Insgesamt waren an die 50 bis 60 Männer im Einsatz. Gleich nach 7 Uhr früh wurde auch mit dem Pelikan 1 ein Suchflug mit einem ortskundigen Bergretter aus St. Martin durchgeführt, der breits in der Nacht an der Suche beteiligt war. Bei diesem Flug konnte der Vermißte schon bald ausfingdig gemacht werden. Er war offensichtlich einige zig Meter in felsigem, zum Teil verschneiten und vereisten Gelände abgestürzt und gab keine Lebenszeichen mehr. Mit einem zweiten Flug wurde dann der Notarzt zur Unfallstelle geflogen, der nur mehr feststellen konnte, daß Alois Egger auf Grund der schweren Verletzungen vermutlich sofort tot gewesen ist. Mit dem Rettungshubschrauber wurde dann die Leiche nach Magdfeld transportiert, wo die Behörden auf sie bereits warteten. Nach der Freigabe der Leiche durch die Gerichtsbehörde wurde Alois Egger gegen Mittag in sein Heimatdorf Kuens überführt.
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