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Um ca. 11,30 Uhr wurde die Bergrettung Meran zu einem Unfall am Naturnser Nördersberg gerufen. Zwei Touristen hatten in der steilen Schlucht des Frantschbaches einen Mercedes Geländewagen entdeckt, etwa 50 Meter unter dem Forstweg zwischen der Zetnalm (1747m) und der Frantschalm (Mauslochalm) (1835 m). Im Einsatz standen neben 8 Bergrettern aus Meran, die Feuerwehren von Tschirland und Naturns, das Weiße Kreuz Naturns, der Rettungshubschrauber Pelikan 1, so wie der Abschnittsinspektor der Freiwilligen Feuerwehren des unteren Vinschgaus. Die ersten Bergretter trafen fast gleichzeitig mit dem Hubschrauber an der Unfallstelle ein. Vom Hubschrauber aus wurde der Flughelfer abgeseilt. Nachdem sich im Wageninneren niemand befand, stieg der Flughelfer in der Schlucht ab, nachdem er festgestellt hatte, daß der oder die Insassen offenbar dort abgestiegen waren und Blutspuren hinterlassen hatten. Inzwischen flog der Rettungshubschrauber zwei weitere Bergretter zum Patienten, den der Flughelfer rund 400-500m unterhalb des Wraks, das zwischen Bäumen hängen geblieben war, inzwischen gefunden hatte. Glücklicherweise gab es nur einen Patienten, der allerdings erhebliche Verletzungen davongetragen hatte. Der 68-jährige J.P. aus Tschirland wurde von den Rettern erstversorgt und dann mit der Vakuummatratze und dem Bergesack mit der Seilwinde an Bord des Hubschraubers gehievt und ins Krankenhaus Bozen geflogen. Die Bergretter stiegen wieder zur Forststzraße auf. Der Unfall hatte sich anscheuinend bereits in den frühen Morgenstunden ereignet, als J.P. seine Bienen mit dem Geländewagen auf die Mauslochalm bringen wollte. Aber erst gegen Mittag wurde der Unfall von zwei Touristen entdeckt. Der Geländewagen wurde von den Feuerwehren geborgen. Der Einsatz hat rund zwei Stunden gedauert.
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