Pressemitteilungen
  Bergrettung Meran     Sicher am Berg     News     Notruf     Kontakt  
13.07.2010 - Frau von Stein am Kopf getroffen
08.07.2010 - Schwerer Sturz eines Mountainbikers
02.07.2010 - Absturz unter Giggelberg
25.6.2010 - Absturz am Naturnser Sonnenberg
23.06.2010 - Am Hirzer aus Bergnot gerettet
19.05.2010 - Unterschenkelfraktur
07.02.2010 - Lawinenabgang
23.09.2009 - Vermisstensuche und medizinischer Not
10.09.2009 - Über eigene Wanderstöcke gestolpert
02.09.2009 - Schwerer Unfall
19.08.2009 - Sturz mit Mountainbike
15.08.2009 - 2 Einsätze
12.08.2009 - Tödlicher Absturz
25.07.2009 - Offene Unterschenkelfraktur
05.07.2009 - 2 Einsätze
17.06.2009 - Ein Toter ober dem Tiroler Kreuz
16.06.2009 - Autounfall am Naturnser Nördersberg
11.06.2009 - 3 Einsätze
19.05.2009 - Knöchelverletzung
11.04.2009 - 2 Einsätze am Ostersamstag
Allgemein:
Startseite

11.04.2009 - 2 Einsätze am Ostersamstag

Einsatz am Hans Friedenweg: am frühen Nachmittag wurde die Bergrettung Meran zu einem Einsatz zwischen der Leiteralm und dem Hochmuter gerufen. Etwa 10 Minuten von der Leiteralm in Richtung Hochmuter war eine 3-köpfige deutsche Familie in einen Steinschlag geraten. Dabei wurde eine etwa 35-40-jährige Frau von einem Stein im Gesicht getroffen und schwer verletzt. Der Ehemann und ein Kind standen unter Schock. Die Bergretter, die auf Grund der vorerst ungenauen Ortsangaben sowohl von der Tiroler Seite als auch von der Algunder Seite zur Unfallstelle eilten, forderten nach ihrem Eintreffen bei der Verletzten den Rettungshubschrauber an. Pelikan 1 holte die Verletzte mit der Seilwinde an Bord und flog sie ins Bozner Krankenhaus. Der Ehemann und das Kind wurde von den Bergrettern zu Ihrem Quartier in Dorf Tirol begleitet. Leider liegen zur Zeit noch keine genaueren Angaben vor. Im Einsatz, der rund 1,5 Strunden dauerte, standen rund 10 Bergretter. In vorliegendem Fall haben die Betroffenen nicht über die Notrufzentrale 118, sondern über den Tourismusverein Tirol Alarm geschlagen, wodurch sicherlich viel Zeit verloren gegangen ist und zudem durch den Umweg auch die Informationen zu wünschen übrig gelassen haben. Die Bergrettung erinnert daher zum widerholten Mal, dass bei Bergunfällen ausschließlich die Notrufnummer 118 zuständig ist, die auch die Hilfesuchenden befragt, um die nötigen Informationen für den Einsatz zu bekommen.



Einsatz in der Naifschlucht: zur Zeit ist ein weiterer Einsatz im Gange zwischen Falzeben und Gsteier. Laut Meldung der Notrufzentrale 118 sind dort im Bereich der so genannten "Rappenwand" anscheinend 2 Personen in Bergnot, die nicht mehr weiterkommen. Von 3 Seiten her sind etwa 20 Bergretter im Anmarsch in Richtung "Rappenwand" und zwar von Falzeben aus, von der Naif aus über den Jagersteig und von Gsteier aus über die Katzenleiter wobei dabei die tief unten liegende Naifschlucht büberquert werden muß. Laut einem gerade eingegangenen Funkspruch sind die beiden Gesuchten von Gsteier aus mit einem Fernglas jenseits der Naifschlucht anscheinend gesichtet worden und die Mannschaften bewegen sich nun auf diese Stelle zu. Vermutlich wird dieser Einsatz noch geraume Zeit dauern, bis er wegen des unwegsamen Geländes abgeschlossen werden kann. Auch in diesem Falle ist zu vermerken, dass in diesem Gebiet noch große Mengen Schnee liegen, die das Begehen der Steige und Wege erschweren wenn nicht sogar unmöglich machen. Es ist somit dringend davon abzuraten, schattige Wege, Berghänge, Schluchten usw. um diese Jahreszeit zu begehen, auch wenn sie im Grunde nicht so hoch liegen. Aber in solchen Gebieten hat die Schneeschmelze eben noch nicht ihr Werk vollendet.