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Fast genau um 12 Uhr mittags wurde der Alarm wegen eines Lawinenabganges unterhalb des Mittagers auf Meran 2000 ausgelöst. Ein einheimischer Schitourengeher war von der Kesselbergpiste aus im Kessel in Richtung Mittagerspitze unterwegs, als er ein Schneebrett im Ausmass von etwa 60 mal 40 Metern lostrat. Dies genügte, um ihn vollkommen zu verschütten. Die Pistenrettung der Bergrettung Meran war innerhalb von Minuten zur Stelle, weil die Lawine bis in die Nähe der Kesselbergpiste abgegangen war. Dank des schnellen Einsatzes konnte der Verschüttete innerhalb weniger Minuten gefunden und aus den Schneemassen befreit und unverletzt geborgen werden. Trotzdem war, wie in diesen Fällen üblich, Großalarm ausgelöst worden. So waren alle Rettungsdienste von Meran 2000, die Pistenrettung der Bergrettung, die Carabinieri, die Mannschaften der Ifinger-Seilbahn-AG, der Landesrettungshubschrauber Pelikan 1 und Aiut Alpin, so wie die Lawinenhundeführer des gesamten Bezirks und die Bergrettung Lana mobilisiert worden. Unverständlicherweise war der 59-jährige erfahrene Schitourengeher (S.W.C. aus Hafling) in einem als unsicher bekannten Hang unterwegs und hat die Lawine selbst ausgelöst, die bis in die Nähe der Schipiste abging. Sicherheitshalber wurde er mit dem Landesrettungshubschrauber ins Meraner Krankenhaus geflogen. Ironie des Schicksals: noch während die Rettungsaktion im Gange war kam ein anderer Schitourengeher völlig unbekümmert in unmittelbarer Nähe der Unglücksstelle den Berg herauf ...
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