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Am letzten Wochenende hat die Bergrettung Meran auf Meran 2000 eine große Lawinenübung durchgeführt. Die Bergrettung Meran besteht aus den Mannschaften des Bergrettungsdienstes im AVS Meran und aus jenen des C.N.S.A.S . des CAI Meran. Vor einigen Jahren wurde zwischen den beiden Organisationen eine enge Zusammenarbeit vereinbart und die Einsatzdienste aufgeteilt, so dass der Rettungsdienst rund um die Uhr das ganze Jahr über garantiert ist. So ist es nur logisch, wenn auch gemeinsame Übungen durchgeführt werden, mit dem Zweck, die Zusammenarbeit besser zu koordinieren, unterschiedliche Einsatztaktiken und Praktiken kennen zu lernen und den allgemeinen Ausbildungsstand beiderseits zu maximieren. Teilgenommen haben an der Übung auch einige Carabinieri, die einen Teil der Pistenrettung besorgen. Insgesamt waren an der Übung an die 50 Männer und Frauen beteiligt.
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Unterstützt wurde die Übung wie immer auch von der Ifinger Seilbahn AG, die ein reges Interesse daran hat, einen gut funktionierenden Bergrettungsdienst in ihrem Einzugsgebiet zu haben. Zu Beginn der Übung gab es im Hotel Falzeben eine rund einstündige theoretische Ausbildung mit viel Anschauungsmaterial, das von der Landesleitung des Bergrettungsdienstes im AVS zur Verfügung gestellt worden war.
Anschließend wurden dann in kleinen Gruppen in der Nähe der Meraner Hütte praktische Übungen durchgeführt und die diversen Rettungsmethoden geübt, wobei die jeweiligen Rettungsmittel zum Einsatz kamen: das LVS-Gerät (Lawinenverschütteten-Suchgerät, auch Pieps genannt), das vor allem bei der Kameradenrettung eine herausragende Bedeutung hat, das RECCO-Gerät, das nur bei der organisierten Rettung zum Einsatz kommt, aber in allen wichtigen Schigebieten und auf den Rettungshubschraubern vorhanden ist, die Lawinenhunde, die auf der Lawine trotz neuester hochentwickelter technischer Geräte immer noch unverzichtbar sind, und schließlich die Sondierketten mit ihren Lawinensonden, die ebenso unverzichtbar sind wie die Lawinensuchhunde.
Nach dem Mittagessen gab es dann unter dem Mittager in der Nähe der Kesselbergpiste eine große Abschlußübung auf einer fingierten Lawine. Hier galt es unter anderem mit den verschiedenen Geräten und Methoden mehrere vergrabene LVS-Geräte, zwei Puppen und eine lebende Person zu orten und zu finden. Vor allem diente diese Übung aber auch dazu, die Einsatzleitung zu verbessern, welche die nach und nach anrückenden Rettungskräfte und Rettungsmittel möglichst effizient einzusetzen und zu koordinieren hat. Nach der insgesamt gelungenen und zufriedenstellenden Übung fand in Falzeben noch eine Abschlußbesprechung statt, bei der die Erkenntnisse, die aus der Gemeinschaftsübung gewonnen worden waren, besprochen und verarbeitet wurden, um in Hinkunft für einen hoffentlich nie eintretenden Ernstfall noch besser gewappnet zu sein.
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