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Der Bergrettungsdienst im AVS Meran hielt am vergangenen Freitag, 09. März 2012 die ordentliche Hauptversammlung in den Räumen der Freiwilligen Feuerwehr Meran ab. Dabei wurde Rückblick auf ein arbeitsreiches Jahr mit insgesamt 169 Einsatzausrückungen getätigt.
Der Rettungsstellenleiter Peter Gamper konnte am Freitag, 09. März 2012 einen prall gefüllten Versammlungssaal im Rahmen der 65. ordentlichen Jahreshauptversammlung des Bergrettungsdienst im AVS Meran. Zahlreiche Ehrengäste waren der Einladung gefolgt um den Rückblick der Bergrettung Meran zu folgen. Vertreter der Hilfsorganisationen wie auch der öffentlichen Verwaltung sowie der Behörden überbrachten die Grüße im Zuge der Vollversammlung.
Der Rettungsstellenleiter konnte berichten, dass alle Mitglieder von den zahlreichen Einsätzen und Übungen der Bergrettung Meran gesund heimkehren konnten. Dies ist auf eine umfangreiche Ausbildung sowie auf ein gesundes Verantwortungsbewusstsein aller Bergrettungsmitglieder zurückzuführen.
Der Rettungsstellenleiter-Stellvertreter Alber Günter berichtete von der umfangreichen Einsatztätigkeit, wobei die Bergrettung Meran immerhin 14 Prozent aller landesweit durchgeführten Bergrettungseinsätze im Jahr 2011 absolviert hat. Die Einsätze der Bergrettung Meran finden vorwiegend während der Sommermonate statt.
Die Vielzahl der Einsätze der Bergrettung Meran drückt jetzt nicht aus, dass Bergsteigen gefährlich ist, die Bergrettung Meran betreut ein Einsatzgebiet, welches 14 Gemeinden umfasst und rund um den Meraner Talkessel sind einige sehr beliebte Wandergebiete.
Auch der Landesleiter des Bergrettungsdienst im Alpenverein Südtirol bestätigte diese Aussage. Auch er stellt fest, dass nicht das Bergsteigen gefährlich ist, vielmehr zeugt es davon, dass der Bergsport ein Breitensport ist, und sehr viele Personen Erholung in den Südtiroler Bergen suchen. So liegt es in der Natur der Dinge, dass sich auch hie und da jemand verletzten kann.
Während der Vollversammlung konnten vier neue Mitglieder aus den umliegenden Gemeinden Merans als Anwärter aufgenommen werden, zwei Anwärter haben am letzten Februar-Samstag die Prüfung zum aktiven Bergrettungsmitglied mit Bravour belegt und wurden in den aktiven Einsatzdienst aufgenommen. Auf ein Viertel Jahrhundert an aktiver Tätigkeit brachte es der vormalige Rettungsstellenleiter Herbert Dosser, welcher vom Landesleiter Toni Preindl das Ehrenabzeichen in Silber entgegen nehmen konnte. Aus dem aktiven Dienst schied Karl Schönweger aus, wofür ihm herzlich gedankt wurde.
Die sehr umfangreiche Tätigkeit, welche nicht nur aus der Absolvierung von Einsätzen besteht, wurde weiters vom Ausbildungsbeauftragten Michl Lex sowie vom Hundeführer Hansjörg Zuech in anschaulichen Statistiken und Fotodokumentationen belegt.
Als Höhepunkt der Vollversammlung ist die Einweihung eines neuen Einsatzfahrzeuges zu nennen. Dekan Hans Pamer erteilte den christlichen Segen, denn auch diesen braucht es bei den zahlreichen Einsatzausrückungen. Die Fahrzeugpatin Ulrike Glöggl freute sich mit den Bergrettern über ein neues funktionelles Einsatzfahrzeug, welches durch die finanzielle Unterstützung der Autonomen Provinz Südtirol sowie durch die 14 Gemeinden des Einsatzgebietes der Bergrettung Meran angeschafft werden konnte.
Die verschiedensten Ehrengäste zeigten sich in ihren Ansprachen von der Tätigkeit beeindruckt, und im Zuge der Ansprachen kam vermehrt der bevorstehende Umzug der Bergrettung Meran in das Zivilschutzzentrum nach Untermais zur Ansprache.
Die Vertreter der Gemeinden, der Bürgermeister von Riffian Karl Werner sowie der Gemeindereferent von Meran Alois Gurschler, bedankten sich für die stete Unterstützung in sämtlichen Belangen auf Gemeindeebene.
Von den Vertretern der verschiedensten Hilfsorganisationen wurde vermehrt die gute Zusammenarbeit unter den Organisationen angesprochen; Das Zivilschutzsystem in Südtirol funktioniert. |