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| 03.05.2012 - Vorsicht bei Wanderungen in höher gelegene Regionen |
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Die Bergrettung Meran weist, wie schon in den vergangenen Jahren, darauf hin, dass derzeit auf Grund der Schneelage und den relativ hohen Tagestemperaturen, Wanderungen in höher gelegene Bergregionen ab etwa 1700 - 1800m gefährlich werden können. In höheren, aber auch in tiefer liegenden schattigen Lagen sind auf Grund der letzten zum Teil ergiebigen Schneefälle noch beträchtliche Schneemassen vorhanden, welche besonders in den wärmeren Tageszeiten ein Weiterkommen sehr beschwerlich oder sogar unmöglich machen. In steileren Hängen und Rinnen können auch noch Nassschneelwinen abgehen. Während am Morgen und am Vormittag die Schneedecke vielfach noch ein Fortkommen ohne größere Probleme erlaubt, bewirkt die Erwärmung in den Mittags- und Nachmittagsstunden, dass der Schnee aufweicht und man beim Gehen darin einbricht.
Diese Erfahrung mussten gestern auch zwei deutsche Urlauber aus Stuttgart machen, nämlich die 45-jährige S.M-W. und der 46-jährige S.M., die im Hirzergebiet kurz vor der Mahdalm (1990m) in den frühen Nachmittagsstunden hoffnungslos bis zu den Hüften im Schnee stecken geblieben sind und von der Bergrettung Meran mit Hilfe des Landesrettungshubschraubers Pelikan 2 in zwei Flügen nach Schenna ausgeflogen werden mussten. Der Mann hatte sich auch eine kleine Knieverletzung zugezogen. Ansonsten waren die beiden lediglich erschöpft, völlig durchnässt und leicht unterkühlt. Der Verletzte wurde anschließend ins Meraner Krankenhaus gebracht. Am Einsatz, der knapp 2 Stunden gedauert hat, waren insgesamt 5 Bergretter beteiligt.
In der Anlage ein Bild von einer Zwischenlandung in Schenna.
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