
| 25.07.2011 - RED-Bull X-Alps 2011 endet für Argentinier in Partschins |
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Kurz nach 14 Uhr wurde die Bergrettung Meran von der Landesnotrufzentrale 118 alarmiert. Jemand hatte gesehen, dass in der Nähe der alten Giggelbergseilbahn ein Paragleiter abgestürzt ist und hat die Feuerwehr Rabland informiert, welche ihrerseits die Notrufzentrale 118 verständigte. Sogleich rückten 8 Bergretter aus und fuhren bis in die Nähe des Winklerhofes zwischen Rabland und Partschins. Von dort aus mussten sie zu Fuß bis etwa 150m oberhalb des Sonnenberger Panoramaweges in steilen, unwegsamen Gelände bis zur Unfallstelle aufsteigen. Zuvor hatten die ersten Retter vom Tal aus die Unfallstelle lokalisiert. Fast gleichzeitig mit den ersten Rettern traf auch der Rettungshubschrauber Pelikan 1, der von einem Einsatz im Ultental kam, an der Unfallstelle ein. Der Notarzt Dr. Ernst Fop wurde mit der Seilwinde des Rettungshelikopter abgesetzt. Gemeinsam wurde der Patient, der bei der unsanften Landung in felsigem mit Büschen durchsetztem steilem Gelände vermutlich einen Rippenbruch und diverse Abschürfungen und Prellungen davongetragen hat, versorgt und anschließend mit der Seilwinde an Bord des Rettungshubschraubers genommen und in das Meraner Krankenhaus Franz Tappeiner geflogen. Bei dem Patienten handelt es sich um den 37-jährigen M.R. aus Villa Carlos Paz in Argentinien, der an der Red Bull X-Alps Rallye teilgenommen hatte. Dabei handelt es sich um eine Alpenüberquerung mit Paragleiter oder zu Fuß mit Ziel Fürstentum Monaco, wo dem Sieger ein stattlicher Preis winkt. Der Argentinier war im Schlussfeld der anspruchsvollen Alpenüberquerung, sein Rennen wurde abrupt durch den Absturz unterhalb des Giggelberges beendet. Laut Angaben des mittelschwer Verletzten, war dieser in Vellau gestartet. Auf dem Flug in Richtung Vinschgau hat er anscheinend die Seile der neuen Texelbergbahn (Giggelberg) zu spät gesehen und im letzten Moment versucht, durch eine rasche Richtungsänderung diesen auszuweichen. Dabei ist der Schirm zusammengeklappt und der Argentinier stürzte in die Tiefe und landete sehr unsanft unter den Seilen der alten Giggelbergbahn.
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