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Bergrettungsdienst Meran

Immer noch sind sie die Heinzelmännchen der Rettungsdienste. Unbeachtet von der Öffentlichkeit starten sie einen Einsatz von Meran nach irgendwo. Oft im Bauche des Rettungshubschraubers, der einen Einsatz zusammen mit den Bergrettern so schnell abwickeln kann, dass ein ahnungsloser Meran – Urlauber kaum imstande ist in der Zwischenzeit seinen Eisbecher zu Ende zu essen. Doch oft hindern das Wetter oder die Dunkelheit den Phönix daran aus der Asche zu steigen und so müssen die Bergretter auf ihr altbewährtes Transportmittel zurückgreifen. Die Beine funktionieren immer und mit wenig Wartung, Tag und Nacht, bei schlechter Sicht und im steilsten Gelände.

Ein breites Einsatzspektrum wartet heute auf die Männer der Bergrettung im Raum Meran. Da gibt es Bergsteigern die über Grate und durch Wände klettern, Wanderer die über Wege und Steige huschen, Klettersteigfreunde, die sich am Stahlseil nach oben ziehen, Bergradfahrer auf steilen Pfaden und  Gleitschirmflieger, die sich von steilen Gebirgsstartplätzen ins Nichts stürzen. Und die Sportart „Schluchteln“ (Canyoning) hat den wasserscheue Bergretter dazu gebracht, sich dann und wann die Füße nass zu machen. Ungewollt, das sei hier besonders betont!

Und wenn es sonst nichts mehr zu tun gibt, bleibt sicherlich irgendwo eine Seilbahnkabine an der höchsten Stelle über Grund hängen oder ein paar Ziegen haben sich in der Steilwand verstiegen.

Geländefahrzeuge, Personenruf- und Funkgeräte, aufwändiges Rettungsmaterial und die persönliche Schutzbekleidung, sowie fortlaufende Schulungen und das Futter vom „Hundsvieh“ müssen finanziert werden. Nicht allzu selten lässt sich dabei der Boden der Bergrettungs-Sparbüchse sehen!

Nur der persönliche Einsatz und die kostenlosen Arbeitsstunden der Bergrettungsmänner von Meran garantieren den Fortbestand des Bergrettungsdienstes.

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